Ostern bietet auch für einen Atheisten wie mich Hoffnung. Es ist Frühling, es ist warm, die Tage werden länger und das Leben will richtig los. Es ist jedes Jahr wie ein neues Erwachen aus einer Winterstarre.
Die Einschränkungen im Ergebnis der Corona Pandemie haben da gewaltig die Notbremse gezogen.
Viele der Vorschriften sind widersprüchlich, unangemessen oder ungerecht. Jens Berger von den Nachdenkseiten hat das gut beschrieben. „Maximale Maßnahmen auf Basis minimaler Gewissheit“
Was wirkt, was wirken wird, was unnötig war oder sogar schädlich werden wir erst mit einem deutlichen Zeitabstand feststellen. Da haben dann auch die Medien die Aufgabe der kritischen Betrachtung.
Bis hier her waren sie mit wenigen Ausnahmen für Propaganda und Hofberichterstattung zuständig.
„Nach Ostern“ war ja für die Bundes- und Länderregierungen immer der Zeitpunkt für mögliche, vorsichtige Lockerungen im Versammlungs-, Bewegungs- und Betretungsrecht. Ich bin gespannt, worauf sich Bundeskanzleramt und Länderfürsten am kommenden Mittwoch einigen. Das Leben will los, jedes Jahr wieder. Und ich freue mich schon jetzt auf die ersten Mountainbiketouren mit Gästen. Ja, ich bin einwenig ungeduldig, nicht nur der fehlenden Einnahmen wegen. Ich wünsche allen Virusfreiheit, Gesundheit und eine gute Mischung aus Ungeduld und notwendiger Gelassenheit.

Herzliche und optimistische Grüße
Ronald

Das seltsame Ostern 2020 ist fast vorüber.