Überlasten die Menschen dieses Landes durch persönliche Leichtfertigkeit das deutsche Gesundheitswesen?
Wir müssen reden und uns erinnern. Es geht um die Gefahr der Überlastung des deutschen Gesundheitswesens durch an Covid 19 schwer erkrankte Menschen.
Ein Szenario, dass durch Kanzlerin Merkel mantraartig wiederholt wird.
Angela Merkel ist seit 2005 Kanzlerin in verschiedenen Regierungskoalitionen. Seit 15 Jahren hat Sie die Richtlinienkompetenz. Was ist im Gesundheitssystem in dieser Zeit politisch gewollt durch die Regierungen geschehen:
Fortgesetzte Privatisierung von Krankenhäusern und deren Reduzierung.
Arbeitsplatzabbau von Ärzten und Pflegern, um Kliniken profitabel zu machen.
Daraus resultierend zunehmende Arbeitshetze und Stress bei allen Beschäftigten.
Niedrige Löhne.
Erhebliche Einsparungen an der materiellen Ausstattung der Krankenhäuser, auch und gerade im Bereich der Schutzkleidung.
Die aus Profitgründen personell und materiell zugrunde gesparten Krankenhäuser laufen Gefahr, wegen einer durchschnittlichen Virusepidemie an ihre Leistungsgrenzen zu kommen.
Die Warnungen von besorgten Mitarbeitern und externen Fachleuten vor einer solchen Situation waren all die Jahre häufig und eindringlich. An Kanzlerin Merkel und ihren Gesundheitsministern ist das alles ignorant und überheblich abgeprallt.
Halten wir fest. Merkel und ihre Regierungen haben 15 Jahre lang die die Grundlagen für eine mögliche Überlastung des deutschen Gesundheitswesens gelegt.
Frau Merkel, wo ist ihre demütige Entschuldigung vor ihrem Souverän, den Menschen dieses Landes?
Die erheblichen Einschränkungen über Notstandsregelungen sind teils wisersprüchlich, unangemessen, grundgesetzwidrig und meist nicht demokratisch entschieden worden. Allein die von mehreren Politikern (Merkel, Söder) benutzte Formulierung: „Es müssen die Zügel enger gezogen werden“, zeigt die Haltung gegenüber den Menschen.
Zügel engerziehen wie bei Nutztieren? Verbietet eigentlich das Tierwohl. Und bei uns Menschen? Was machen wir nun? Es bleibt nur eine Reaktion, Widerstand leisten. Von zivilen Ungehorsam bis zu Klagen gegen erlassene erhebliche Einschränkungen und Demonstrationen ist (noch) vieles möglich. Es wird Mut brauchen, um an dieser Kreuzung zu entscheiden, wie wir leben wollen. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr.
Herzliche und immer noch optimistische Grüße
Ronald

Beitrag vom 09.10.2020
Vor fast 6 Monaten war es Ostern und ich hatte den unten angeführten Beitrag geschrieben. Was ist aus meiner Beurteilung der Situation und den Hoffnungen geworden? Wir haben heute einen unüberschaubaren Umfang an Verboten, Richtlinien und Empfehlungen. Jens Bergers Beschreibung: „Maximale Maßnahmen auf Basis minimaler Gewissheit“ gilt nach wie vor.
Die deutsche Regierung verbreitet lieber Angst und Panik, anstatt mit Verhältnismäßigkeit und angemessener Abwägung zu Lösungen zu kommen und ein Grundvertrauen bei den Menschen aufzubauen. Die Oppositionsparteien bieten so gut wie keine Alternativangebote zum gesellschaftlichen Leben mit Corona und die überwiegende Zahl der Medien verbreiten meist völlig unkritisch die Zahlenakrobatik der Regierung. Es war und ist ein politisch mediales Trauerspiel.
Dennoch gibt es unaufgeregte und gut zu verstehende Artikel, wo das Zahlenmaterial wissenschaftlich interpretiert und kommuniziert wird. Der Link führt zu einem Beitrag von Prof. Harald Walach auf RUBIKON. https://www.rubikon.news/artikel/der-fallzahlen-fake
Mir bleibt die Hoffnung auf eine erfreulichere Einschätzung zum Jahresende und das eine aufgeklärte Öffentlichkeit, die Bundes- und Länderregierungen in Deutschland in eine konstruktiven Dialog zwingt. Weg von Panik und Angst. Hin zu Vertrauen und Lebensfreude.
Ich wünsche allen auch heute Virusfreiheit, Gesundheit und eine gute Mischung aus Ungeduld und notwendiger Gelassenheit.
Herzliche und immer noch optimistische Grüße
Ronald

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Beitrag vom 13.04.2020 -Das seltsame Ostern 2020 ist fast vorüber.-
Ostern bietet auch für einen Atheisten wie mich Hoffnung. Es ist Frühling, es ist warm, die Tage werden länger und das Leben will richtig los. Es ist jedes Jahr wie ein neues Erwachen aus einer Winterstarre.
Die Einschränkungen im Ergebnis der Corona Pandemie haben da gewaltig die Notbremse gezogen.
Viele der Vorschriften sind widersprüchlich, unangemessen oder ungerecht. Jens Berger von den Nachdenkseiten hat das gut beschrieben. „Maximale Maßnahmen auf Basis minimaler Gewissheit“
Was wirkt, was wirken wird, was unnötig war oder sogar schädlich werden wir erst mit einem deutlichen Zeitabstand feststellen. Da haben dann auch die Medien die Aufgabe der kritischen Betrachtung.
Bis hier her waren sie mit wenigen Ausnahmen für Propaganda und Hofberichterstattung zuständig.
„Nach Ostern“ war ja für die Bundes- und Länderregierungen immer der Zeitpunkt für mögliche, vorsichtige Lockerungen im Versammlungs-, Bewegungs- und Betretungsrecht. Ich bin gespannt, worauf sich Bundeskanzleramt und Länderfürsten am kommenden Mittwoch einigen. Das Leben will los, jedes Jahr wieder. Und ich freue mich schon jetzt auf die ersten Mountainbiketouren mit Gästen. Ja, ich bin einwenig ungeduldig, nicht nur der fehlenden Einnahmen wegen. Ich wünsche allen Virusfreiheit, Gesundheit und eine gute Mischung aus Ungeduld und notwendiger Gelassenheit.
Herzliche und optimistische Grüße
Ronald

Das seltsame Jahr 2020 ist fast vorüber.