12. bis 14.04.2019
Die erste Rennsteigtour des Jahres ist schon wieder Geschichte. Das Fazit: Optimismus, Humor und Kameradschaft haben Kälte und Schnee klar besiegt. Der früheste Saisonstart seit 2012 war für mich ein sehr gutes Konditionstraining. Hier weiterlesen.
Nun bin ich gespannt auf warme und sonnige Tage im Mai. Wer noch Lust hat, ist herzlich willkommen. Ich freue mich auf unsere 3 Tage am Rennsteig mit Herausforderungen und Glücksmomenten. Mit lautem, warmen Lachen und Momenten des Nachdenkens. Immer mit großartigen Menschen innerhalb einer einzigartigen Natur.

24. bis 26.05.2019
Taugen drei Tage Mythos Rennsteig als gute Vorbereitung auf eine Alpenüberquerung?
Tommy und Thomas aus Saalfeld an der Saale dachten ja und haben gut vorbereitet mit mir 188 km und insgesamt 5200 Höhenmeter unter die Räder genommen. Die „Königsetappe“ von Hörschel nach Oberhof am 1. Tag fordert Kondition, Kraft, Fahrtechnik und mentale Stärke. Wer den finalen Anstieg zum Inselsberg kennt, der weiß, was ich meine. Dazu gesellen sich am 2. und 3. Tag weitere Höhenmeter, lange Wurzelpassagen, Steilstücke und verblockte Abschnitte.
Das erste Fazit der beiden in Blankenstein: Erwartungen erfüllt, Vorbereitung stimmt. Ob der Rennsteig wirklich ein wichtiges Mosaiksteinchen in Ihrer Präparation für die Alpen war, erzählen uns die Saalfelder nach ihrer Tour hier. Ich bin gespannt und wünsche Ihnen eine Zeit voller großartiger Erlebnisse.
Apropos großartig. Mit uns zusammen hat Klaus aus dem Siegerland den Rennsteig erkundet. Er ist 73 Jahre jung und fährt ein E-MTB. Großartig ist, wie er das tut. Um es gleich vorwegzunehmen, er lässt sich nicht fahren, er fährt. Geschickt, mutig und ausdauernd. Radfahren hält eben doch jung.
Wir waren eine gute Gemeinschaft auf Zeit. Herzlichen Dank.
30.05. bis 01.06.2019
Ein zwölfjähriger Dresdner stiehlt allen die Show. Chapeau wie Maximilian fährt. Ausdauernd, an den steilen Rampen unwiderstehlich und mit einer sehr guten Radbeherrschung. Sohn einer sportlichen Mutter. Wir waren am Rennsteig wirklich schnell unterwegs. Kein Wunder, denn auch Franziskas und Michaels große Leidenschaft ist das Radfahren. Wir hatten viele gute Gespräche. Radfahren ist eben nicht nur Kopf unten und Kette rechts. Michael und ich teilen uns außerdem einen etwas schrägen Humor. Das führt zu Kurzweil, häufigen Lachen und vielen guten Momenten. Ich glaube, wir sehen uns wieder. Vielleicht schon im nächsten Jahr. 20.05. bis 22.06.2019
Die „Nordlichter“ erobern den Rennsteig. Natürlich nicht alle. Aber immerhin sechs aus dem Großraum Hamburg/Lübeck haben sich auf den Weg gemacht. Norddeutschen werden gewöhnlich die Etiketten wortkarg, emotionslos, kühl und unnahbar angeheftet. Jo, möglich ist das. Vielleicht hätte ich mir Ihre Ausweise zeigen lassen sollen. Weil, meine waren anders. Offen, herzlich, gesprächig und voll von tiefgründigem Humor. Hier ein Auszug aus einer Mail.
„… Bemerkenswert bleibt mir auch deine Leidensfähigkeit in Erinnerung. Du bist ein starker Charakter, dass du unbeschadet mit so einer Horde Wikinger über den Rennsteig gekommen bist. Dass dein Rad den Beanspruchungen nicht standgehalten hat, ist eine andere Sache. Wir stehen mit Rat und Tat gern zur Seite, was belastbares Material angeht – ok, Kuddel mal außen vor. Es geht halt nichts über die guten alten Stahl-Räder. In diesem Sinne hoffe ich, dass deine Renn-Ziege bald wieder repariert ist. Bleib uns gewogen….“
Selbstverständlich konnten die „Südschweden“ auch gut radfahren. Konditionsstark, geschickt und immer auf der Suche nach flowigen Trails.


„Toursplitter“ vom Mythos Rennsteig